Aus einer Spende wird Familienarbeit

 

Die Stiftung fördert Familien(forschungs)projekte unserer drei Partner Katholische Militärseelsorge, KAS und ZFG. 

 

Anträge auf Projektförderung werden beim Vorstand gesammelt und finden nach einer Bewertung Eingang in den Projektspeicher. Die für die Förderprojekte benötigten Geldmittel werden nach Verfügbarkeit abhängig vom jährlichen Spendenaufkommen angewiesen und der jeweilige Partner kann das Vorhaben umsetzen.

Für Förderprojekte mit besonderer Dringlichkeit oder eine zeitkritische Einzelfallhilfe hat die Stiftung ein Sonderkonto eingerichtet, um im Bedarfsfall sofort reagieren zu können.

Die Militärseelsorger, das Familienteam der KAS und die Mitarbeiter des ZFG - unsere Antragsteller - haben einen engen Kontakt zu den Soldatinnen und Soldaten, ihren Familien und den zuständigen Vorgesetzten. Sie wissen sehr genau, "wo der Schuh drückt", nehmen Impulse aus der Truppe auf und bringen diese in die Weiterentwicklung der Familienarbeit ein.

 

 

Von unserer Stiftung ist bekannt, dass sie kein Geld für schon lange vorhandene Angebote zur Verfügung stellt oder Maßnahmen finanziert, die auch auf anderen Wegen realisiert werden können. Vielmehr konzentrieren wir unsere Fördermittel

- auf die Ermöglichung völlig neuer Familienprojekte (wie die Ausbildung von Solda-tinnen und Soldaten zu Kindernotfallbetreuern am Standort Daun),

- auf die Schließung von Finanzierungslücken, um ein gutes Projekt nicht scheitern zu lassen (wie bei der Einrichtung einer Großtagespflegestelle in der Kaserne in Rothenburg/Wümme),

- auf die Unterstützung einer wirklich pfiffigen Einzelmaßnahme (wie eine Sommerferienfreizeit für Kinder und Jugendliche aus einsatzbelasteten Familien am Standort Mayen),

-  auf die Anschaffung von Betreuungsmaterial für die Familienarbeit, das auf anderen Wegen nicht fi-nanziert werden kann (wie die Zusammenstellung von Spielesätzen "KASi in the box" für Familienveranstaltungen der Militärseelsorgen z.B. in Kiel oder an den NATO-Standort Mons/Belgien und Neapel/Italien),

- auf die (Mit)Finanzierung von Forschungsarbeiten zu Themen von aktueller Relevanz (wie die wissentschaftliche Aufbereitung des Themas "Ängste von Kindern und Jugendlichen in Soldatenfamilien im Kontext von Auslandseinsätzen")

- oder auf die Unterstützung einer Soldatenfamilie in einer besonderen familiären Notlage, die sonst keine ausreichende Hilfe erfährt.

- Und sehr gerne fördern wir Maßnahmen mit präventiver Zielsetzung, die geeignet sind, das Enstehen von familiären Problemen zu verhindern (wie z.B. ein Exerzitienwochenende im Kloster für Partner von Soldatinnen und Soldaten, ein längeres Paarcoaching oder die Vorbereitung von Familien auf einsatzbedingte Trennungszeiten).

 

 

 

 

Unter Unsere Erfolge haben wir die bereits erfolgreich geförderten Projekte aufgeführt, während Sie im Projektspeicher einsehen können, welches die nächsten Förderziele sind, die wir uns in der Familienarbeit gesetzt haben.