Nachrichten aus der Familienarbeit

 

Hier berichten wir über große und kleine Ereignisse aus der Arbeit der Familienstiftung und rund um das Thema Familienarbeit in der Bundeswehr. Eine Zusammenfassung von Projekten aus unserer Arbeit finden Sie auch unter Google+

 

   


Markus Grübel im Rahmen der Einweihung der neuen KAS-Geschäftsstelle Pater Rupert Mayer Haus, in der sich auch das Büro der Katholischen Familienstiftung für Soldaten befindet. (Foto: KAS/Daniel Bigalke)

13.04.2018 Markus Grübel zum Beauftragten der Bundesregierung für weltweite Religionsfreiheit berufen - Wir gratulieren!

Der CDU-Politiker Markus Grübel ist zum Beauftragten der Bundesregierung für weltweite Religionsfreiheit berufen worden. Die Katholische Familienstiftung für Soldaten gratuliert dazu herzlich und wünscht Herrn Grübel alles Gute für die neue Aufgabe!

Der Abgeordnete des Deutschen Bundestags war von 2007 bis 2014 Vorsitzender Katholischen Arbeitsgemeinschaft für Soldaten. Im Jahr 2013 wurde er zum Parlamentarischen Staatssekretär der Bundesministerin der Verteidigung berufen und war bis März 2018 in diesem Amt. Darüber hinaus ist er Mitglied im Stiftungsrat der Katholischen Familienstiftung für Soldaten, die finanzielle Mittel für die Familienarbeit der Katholischen Militärseelsorge zur Verfügung stellt. Grübel ist seit 2002 im Deutschen Bundestag. Er war zudem bis 2012 Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) und gehört dem Kolpingwerk an. Das neue Amt soll beim Entwicklungsministerium eingerichtet werden.

 


09.04.18 - Einblicke in die Arbeit beim LeitFamilienbetreuungszentrum

Potsdam-Geltow, Einsatzführungskommando der Bundeswehr, Leit-Familienbetreuungszentrum. Von hier aus werden die bundesweit 31 Familienbetreuungszentren (FBZ) und die ihnen unterstellten Familienbetreuungsstellen - derzeit 30 - geführt. Mit diesen Einrichtungen betreut, unterstützt und begleitet die Bundeswehr die Familien der im Auslandseinsatz befindlichen Soldatinnen und Soldaten. 

Am Nachmittag des 9. April trafen sich Rainer Krotz von der Familienstiftung sowie Nicola Leitgen, Leiterin des Familienteams der KAS, mit dem Leiter des LeitFBZ, Oberstleutnant K., und seinen Mitarbeitern Oberleutnant zur See K. sowie Hauptfeldwebel S. zum Austausch über die Arbeit für die Bundeswehrfamilien. Neben einem Update über die Arbeit der Familienbetreuungs-organisation der Bundeswehr war für Leitgen und Krotz vor allem eine Karte mit den regionalen Einzugsbereichen der FBZ interessant. Jedes Familienmitglied soll innerhalb einer Fahrstunde mit PKW oder öffentlichen  Verkehrsmitteln sein zuständiges FBZ erreichen können. 

Krotz berichtete von der aktuellen Arbeit der Familienstiftung und den anstehenden Förder- und Fundraisingprojekten. Dabei bat er die Vertreter des Leit-FBZ um Unterstützung hinsichtlich der Bekanntgabe der Vorhaben und lud dazu ein, über die Militärseelsorge oder das Familienteam mit Frau Leitgen für neue Familienvorhaben aus der Truppe eine Förderung durch die Stiftung zu beantragen. Und auch die beiden Fotoausstattungen mit den Familienengeln stehen weiterhin gerne für Besuche bei den Veranstaltungen der Familienbetreuungsorganisation der Bundeswehr zur Verfügung. 

Gemeinsames Fazit am Ende (wieder einmal): gut sich zu kennen und voneinander zu wissen. 

 

Engagiert für die Familien unserer Soldatinnen und Soldaten – LeitFBZ, Familienteam der KAS und Familienstiftung, Foto Hauptfeldwebel S.

   


27.03.18 - Vorankündigung erstmals Teilnahme an der Berliner Stiftungswoche gemeinsam mit der PAX Bank

Die Berliner Stiftungswoche will das Engagement der Berliner Stiftungen hervorheben. Sie soll neugierig machen, zum Nachdenken und zum Nachahmen anregen. Auch 2018 stellen mehr als 100 Stiftungen ihre aktuellen Projekte vor und laden ein zu Veranstaltungen und Ausstellungen. In diesem Jahr nimmt die Katholische Familienstiftung für Soldaten in Kooperation mit der Pax Bank Berlin erstmals an diesem Stiftungsevent in der Hauptstadt teil.

Dazu findert am 23. April in den Räumen des Katholischen Militärbischofsamtes Am Weidendamm 2 in der Zeit von 17:00 bis 20:30 Uhr unter dem Titel „Wenn Papa wieder in den Einsatz geht - für starke Bundeswehrfamilien“ ein gemeinsam von Pax Bank und Familienstiftung gestaltetes Abendprogramm statt, dass die Situation von Bundeswehrfamilien in der Realität der Auslandseinsätze zum Thema macht. In drei Vorträgen wird ein Bogen von der Situationsbeschreibung über den Stand der wissenschaftlichen Forschung bis hin zur praktischen Unterstützung gespannt. In den Pausen besteht darüber hinaus die Möglichkeit, sich an den Ständen der Pax Bank, der Katholischen Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung, des Zentralinstituts für Ehe und Familie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt sowie der Katholischen Familienstiftung für Soldaten über die Arbeit dieser Organisationen im Dienste unserer Soldatenfamilien zu informieren.

Die Veranstaltung richtet sich weniger an ein bundeswehrnahes Fachpublikum, sondern vielmehr an Menschen, die sich erstmalig oder aus der Ferne über die Situation von Bundeswehrfamilien und die Unterstützung durch eine auf sie ausgerichtete Stiftungsarbeit informieren möchten. Der Eintritt ist frei und öffentlich. Pax Bank und Katholische Familienstiftung für Soldaten freuen sich gemeinsam über Ihren Besuch!

Ablauf

17.00 Uhr         Empfang (Stände, Infos und Getränke im Foyer vor dem Konferenzraum)
17.30 Uhr         Begrüßung (Herr Krotz, Herr Hartmann)
17.40 Uhr         Vortrag 1 
                         Lebenssituation von Bundeswehrfamilien in der Armee im Einsatz
                         Referent Familie mit Mehrfach-Einsatzerfahrung
18.00 Uhr         Pause (Stände, Infos und Getränke im Foyer vor dem Konferenzraum)
18.15 Uhr         Vortrag 2
                         Als Familie im Einsatz - was tun vorher, während und danach
                         Referent Dr. Wendl, ZFG
19.00 Uhr         Pause (Stände, Infos und Getränke im Foyer vor dem Konferenzraum)
19.30 Uhr         Vortrag 3
                         Für starke Bundeswehrfamilien -
                         die Katholische Familienstiftung für Soldaten
                         Referent Herr Krotz
20.00 Uhr         Ausklang (Stände, Infos mit Imbiss u. Getränken im Foyer vor Konferenzr)
20.30 Uhr         Ende der Veranstaltung

 

 


LzS H. und Rainer Krotz mit dem Scheck für die Stiftung (Foto Michael Staudt)

22.03.18 - Erbsensuppe und Punsch für gute Zwecke

Ratssaal der Stadt Flensburg, Donnerstag Nachmittag. Gut 20 gemeinnützige Organisationen hatten sich auf Einladung der Bundeswehr am Standort Flensburg (Offizierschule der Marine) und der Stadt eingefunden. Im Einladungsschreiben war erwähnt worden, dass die Bundeswehr an diesem Tag die im vergangenen Advent gesammelten Spenden zur Förderung sozialer Projekte übergeben möchte.

Leutnant zur See Marco H. als Vertreter des Standortältesten des Standortes Flensburg (Flottillenadmiral Schönbach) stellte den Anwesenden die Aktion vor und hatte höchst Bemerkenswertes zu berichten: 2017 hatte die Bundeswehr und dessen Angehörige in Flensburg zum 41. Mal an den Adventswochenenden auf dem Weihnachtsmarkt der Stadt Erbsensuppe und Punsch verkauft. Der Erlös dieses Verkaufs kommt seit jeher gemeinnützigen Projekten zu Gute. Im Advent 2017, der leider nur aus drei Wochenenden bestand, konnte auf diesem Weg ein Erlös von stolzen 19.000€ erwirtschaftet werden. Hierfür hatten die Truppenküchen aus Flensburg  und Kropp  ca. 3 Tonnen Erbsen zu bekannt gutem Bundeswehreintopf verarbeitet und hergestellt. Seit Beginn dieses Adventsbrauchs konnte die Bundeswehr in Flensburg inzwischen die unglaubliche Summe von knapp 800.000€ für soziale Projekte zur Verfügung stellen.  

Entsprechend groß war auch die Freude von Stadtpräsidentin Swetlana Krätzschmar als ranghöchste Vertreterin der Stadt. Mit deutlichen Worten der Anerkennung lobte sie das hohe gesellschaftliche Engagement der Bundeswehr. Dabei drückte sie auch ihre Erleichterung darüber aus, dass mit dem durch die Soldatinnen und Soldaten gesammelten Geld Projekte unterstützt werden können, deren Förderung durch den kommunalen Haushalt derzeit nicht möglich ist.

Neben Hilfsangeboten mit rein regionalem Bezug unterstützen die Flensburger Soldatinnen und Soldaten auch soziale Arbeit im Bundeswehrkontext. So konnte sich Rainer Krotz als geschäftsführender Vorstand der Familienstiftung über einen Scheck mit der großartigen Summe von 2.000€ zur Förderung der Familienarbeit freuen. Der Standort Flensburg hatte schon im vergangenen Jahr für unser Crowdfunding-Projekt „Mein Papa hat Trauma“ sehr großzügig gespendet. Leutnant H. konnte berichten, dass dieses Hilfsprojekt bei den Bundeswehrangehörigen großen Anklang gefunden hatte und man sich in Flensburg sehr freuen würde, wenn die der Familienstiftung übergebene Summe erneut der Hilfe für Kinder in PTBS-belasteten Familien zu Gute kommen würde. Dies sagen wir gerne zu und freuen uns darüber, dass damit der Anfang für eine Fortführung von „Mein Papa hat Trauma“ gemacht ist.

Den Soldatinnen und Soldaten sowie allen Zivilbediensteten des Standortes Flensburg und dessen Helfern aus Glücksburg und Kropp, die am „Unternehmen Weihnachtsmarkt“ teilgenommen haben, sagen wir ganz herzlich "Danke und vergelts Gott“! 

 

 

Die Vertreter der gemeinnützigen Organisationen im Ratssaal (Foto Michael Staudt)

  


Rainer Krotz, geschäftsführender Vorstand, und der Familienengel freuen sich gemeinsam über die mit 100.000€ finanzierten 35 Förderpojekte und versprechen ganz im Sinne von Schirmherr General a.D. Schneiderhan: „Die Familienstiftung bleibt dran und macht weiter!“ Foto Anna Schwarz, KAS

21.03.18 - 100.000€ für Familienarbeit in der Bundeswehr, ein Samenkorn geht auf

Mit der Unterstützung der Einrichtung der Kindertagesstätte „Zwergenburg“ in der Kaserne in Leer auf Antrag der Katholischen Militärseelsorge wurde gleich im Januar 2018 die 100.000€-Marke an Fördermitteln überschritten, die durch unsere Katholische Familienstiftung für Soldaten seit ihrer Gründung im Jahr 2012 für bislang 35 Familienprojekte in der Bundeswehr zur Verfügung gestellt werden konnten.

Während in den ersten viereinhalb Jahren bis Ende 2016 insgesamt 57.000€ in die Projektförderung flossen, waren es alleine im Jahr 2017 dann schon 42.000€, die für die Familienarbeit der Katholischen Militärseelsorge und der Katholischen Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung e.V. (KAS) sowie für Forschungsarbeiten zum Thema Familien in der Bundeswehr durch das Zentralinstitut für Ehe und Familie in der Gesellschaft an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (ZFG) bereitgestellt werden konnten. Die Familienstiftung wächst in ihren Möglichkeiten.

Der Katholische Militärbischof für die Deutsche Bundeswehr Dr. Franz-Josef Overbeck, Bischof von Essen, freut sich über die Entwicklung: „Wir hatten die Stiftung 2012 auf dem Katholikentag in Mannheim gegründet, um langfristig und mit steigendem Maß Fördermittel für die Familienarbeit in unserer Katholischen Militärseelsorge, in der KAS und beim ZFG zur Verfügung stellen zu können. Mit dieser Förderung sollen insbesondere neue Ideen in der Familienarbeit auf den Weg gebracht werden. Dass seitdem über 100.000€ für eine Vielzahl von guten und eindrucksvollen Projekten bereitgestellt werden konnten, ist ein bemerkenswerter Erfolg. Hier geht ein Samenkorn auf, das wir mit einiger Hoffnung gesät hatten."

Und auch General a.D. Wolfgang Schneiderhan, Schirmherr der Familienstiftung von Anfang an, ist begeistert über die Erfolgsmeldung: „100.000€ für Familienprojekte zur Verfügung zu haben, das macht froh und dankbar. Dank gebührt all den Spendern. Dank gebührt aber auch denen, die mit zäher Zuversicht und zielstrebig unsere Stiftung auf so solide Beine gestellt haben. Darauf dürfen alle stolz sein. Mit solchem Dank verbindet sich auch immer eine Bitte. In unserem Fall: dran bleiben und weiter machen."

Und die Familienstiftung macht weiter. Im ersten Quartal des Jahres 2018 konnten schon 10.000€ für Förderprojekte überwiesen werden, so dass die Erfolgsbilanz der Stiftung sich auf aktuell 109.655€ beläuft. Einen vollständigen Überblick über die geförderten Familienprojekte gibt die Website der Stiftung unter

http://katholische-familienstiftung.de/startseite/unsere-erfolge/

Dem Vorstand der Stiftung liegen bereits Förderideen für die Familienarbeit in einer Höhe von weiteren 30.000€ vor. Auch diese Projekte sollen nach Möglichkeit in 2018 finanziert werden, u.a. durch eine Reihe von Fundraising-Aktionen wie einer bundesweiten 1€-Kampagne, der Einführung von „Dauerbrennern“ und eines Stifterbriefs, zwei neuen Crowdfunding-Projekten und zwei Benefizläufen. Wir bleiben dran, unsere Bundeswehrfamilien stark zu machen - sie haben es verdient!

 


20.03.18 - Förderprojekt zweimal Bucherstellung für Soldatenfamilien

Mit zweimal 3.000€ hat sich unsere Familienstiftung an Erstellung und Druck von zwei neuen Buchprojekten für Soldatenfamilien des Zentralinstituts für Ehe und Familie in der Gesellschaft ZFG an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt beteiligt:

Buchprojekt 1: Im Rahmen der Initiativen des ZFG in Zusammenarbeit mit dem Katholischen Militärbischofsamt zeigte sich, dass die Thematik der Wochenendbeziehungen und Pendler für Familien speziell mit Kindern unter sechs Jahren eine besondere Herausforderung sein kann: „Wie vermittle ich meinem Kind, dass Papa am Freitag sicher wiederkommt – und vor allem, warum er Anfang der Woche stets für einige Tage wegfährt?“. „Was macht Mama in der Kaserne, wenn sie nicht bei uns übernachtet während der Woche?“ „Warum ist Papa so oft nur am Wochenende bei uns.“ Dies sind nur drei ausgewählte Fragen, wie sie Eltern in Soldatenfamilien insbesondere von Kindern zwischen etwa drei und fünf Jahren zu hören bekommen. Bis zu 60 % der Soldatinnen und Soldaten pendeln in manchen Regionen. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Dabei zeigte sich aber immer deutlicher im Rahmen der Veranstaltungen des ZFG, dass Kindern im Kindergartenalter die Rahmenbedingungen der Wochenendbeziehung so vermittelt werden können, dass das „Bedrohliche“ des Rhythmus zwischen Abschied, Abreise, Entferntsein und ersehnter Rückkehr eines Elternteils reduziert – und Kindern auf einfache Weise verständlich gemacht werden kann.

Was läge angesichts dieser frühkindlichen Entwicklungsphase also näher, als auf Basis der Forschung des ZFG ein niederschwelliges, aber eben passgenaues Kinderbuch für Soldatenfamilien zum Thema Wochenendbeziehung zu konzipieren? Dieses Projekt wird derzeit am ZFG realisiert und spätestens zum Jahreswechsel 2018/19 in Druck gehen.

Buchprojekt 2: Seit über 15 Jahren sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ZFG in Expertengruppen rund um die Begleitung von Soldatenfamilien, beispielsweise im Netzwerk der Hilfe des Bundesministeriums der Verteidigung engagiert. In dieser Zeit wurden durch den wissenschaftlichen Projektleiter des ZFG, Dr. Peter Wendl, über 300 Veranstaltungen mit über 4000 Soldatenfamilien durchgeführt. Auf wohl konzentrierte Weise arbeitet das ZFG somit einerseits mit den koordinierenden und unterstützenden Gremien der Bundeswehr einerseits, andererseits aber auch intensiv mit der „Basis“ der Soldatenfamilien.

Nicht immer lassen sich diese Perspektiven naturgemäß auf einen einfachen gemeinsamen Nenner bringen. Im Rahmen des aktuell entstehenden Buchprojekts sind daher Expertinnen und Experten unterschiedlicher Fachrichtungen, aus dem Kontext der Bundeswehr ebenso wie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Psychosozialen Netzwerk (PSN), aber auch Mitarbeiter aus Ministerium und Bundeswehr gebeten, Ihrer Sicht der Dinge Ausdruck zu verleihen, so dass es möglich wird, Bedürfnisse und Bedarfe von Soldatenfamilien aus vielfacher Perspektive zu skizzieren. So entsteht eine Darstellung der Wirklichkeit von Soldatenfamilien in seiner Vielfalt und vielleicht auch Widersprüchlichkeit. Es geht nicht darum, einfache Antworten und Lösungen zu finden. Denn der Soldatenberuf bedeutet für alle Betroffenen, also für Angehörige und auch das soziale Umfeld teilweise unter sehr speziellen Bedingungen zu leben. Aber die Benennung der Gegebenheiten wird durchaus nicht selbstverständliche  Inspiration für die Vereinbarkeitsdiskussion von Familie und Dienst sowie zur gesunden Gestaltung der Balance von Privat- und Berufsleben zwischen Einsatz und Grundbetrieb ermöglichen.

 


Graphik Silhouette, (c) Pixabay, freigegeben

20.03.18 - „Mein Papa hat Trauma“ – Ein Praxiseinblick zum Abschluss

„Meine Mama ist so anders“ erzählte Maria (Name geändert) bei einem Treffen im Herbst dieses Jahres. „Ich verstehe das gar nicht. Kann sie nicht so sein wie andere Mütter?“

„Wie ist sie denn anders? Was meinst du denn genau?“

„Sie wird so komisch, wenn viele Menschen auf einmal da sind. Ich wollte mit ihr zum Herbstmarkt. Erst wollte sie nicht, aber ich habe sie überreden können. Plötzlich wurde sie am Karussell ganz steif. Sie hat geschwitzt und gestarrt und mich angeschrien, dass wir sofort wieder nach Hause gehen. Ich hatte gar nichts gemacht. Alle haben geguckt. Das war voll peinlich. Immer rastet sie ohne Grund so aus, wenn ich etwas Schönes mit ihr machen will.“

Diese Praxissituation führte zu einem sehr konzentrierten Austausch mit der gesamten Familie zu dem Thema, warum traumatisierte Menschen sich manchmal anders als Andere verhalten.  Am Beispiel einer unerwarteten Begegnung mit einem frei laufenden, aggressiv knurrenden großen Hund auf dem Schulweg stellten Maria und ihre Geschwister fest, was sie bei einer Stress-Situation in ihren eigenen Körpern wahrnehmen und wie sie sich wieder beruhigen. Wir übertrugen dies auf das Erleben und die Handlungen ihrer Mutter und tauschten uns über die am Karussell erlebten Gefühle aus. 

„Das hat gut getan heute. Ich hatte gedacht, Mama will mit mir nichts zu tun haben und unternehmen, weil ich oft nicht höre und so wild bin. Aber das ist ja gar nicht so. Sie ist mit ihren Gefühlen nur manchmal ganz, ganz, ganz woanders. Dann ist sie nicht mit sich befreundet. Aber mich hat sie trotzdem lieb.“ (Maria)

7 Familien mit 11 Kindern im Alter von 2-11 Jahren nahmen an dem Projekt teil, welches Anfang 2017 begann und vor kurzem abgeschlossen wurde. 4 Familien meldeten sich zur Teilnahme bei der Familienstiftung selbst an, 3 Familien wurden aus dem Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz vorgeschlagen.

Wir schließen die Berichterstattung mit diesem zusammenfassenden Einblick und danken allen Unterstützern und Spendern von ganzem Herzen für ihr Engagement. Nur durch Sie konnte dieses so wichtige Projekt überhaupt realisiert werden. 

Gemeinsam mit der KAS und amitum bleiben wir dran am Thema - denn es gibt leider weiterhin Kinder in Soldatenfamilien, die unter der PTBS-Belastung der Eltern leiden und die dringend Hilfe benötigen - und eine Stimme.

Das Schlußwort soll nun denjenigen gehören, um die es in „Mein Papa hat Trauma“ geht:
„Ich bin so froh, Nutznießerin des Crowdfunding-Projekts sein zu können. Endlich wurde mal für etwas Sinnvolles Geld gesammelt. Einiges ist in unserer Familie leichter für uns geworden, weil die Kinder besser verstehen, was los ist. Ich danke allen, die uns dies ermöglicht haben.“ (Marias Mutter)

  


14.03.18 - Stiftung beim Familienbund der Katholiken

Das war aber auch mal Zeit: Am 14. März trafen sich Rainer Krotz und Pressesprecher Daniel Bigalke erstmals mit Bundesgeschäftsführer Matthias Dantlgraber und seiner Stellvertreterin Carolin Fischer vom Familienbund der Katholiken in den Geschäftsräumen des Familienbundes in Berlin. 

Der Familienbund der Katholiken ist ein parteipolitisch unabhängiger, konfessioneller Dachverband in der Katholischen Kirche. Mitglieder sind die Diözesan- und Landesverbände sowie 15 katholische Verbände. Er setzt sich für Familienfreundlichkeit, Familiengerechtigkeit sowie die Förderung von Ehe und Familie ein (www.familienbund.org).

Im zweistündigen Austausch über die jeweiligen Aufgaben, Schwerpunkte und Erfahrungen zu Familienthemen wurde schnell deutlich, dass es Sinn macht, den Kontakt zu halten. Krotz und Bigalke sprachen neben Organisation und Arbeit unserer Stiftung im Rahmen der Militärseelsorge auch ausführlich die Normalitäten und Besonderheiten von Bundeswehrfamilien an.

Fazit: wir sehen uns sicher bald wieder.

 


08.03.18 - Vorankündigung Paarprojekt Standort Kastellaun - Mithelfen für einen sehr guten Zweck

Nachdem man im vergangenen Jahr Bundeswehrfamilien "stark für den Einsatz" gemacht hatte, nimmt der Standort Kastellaun in diesem Jahr Paare in den Blick. Mit zielgerichteten Coachings werden in der zweiten Jahreshälfte Paare auf einsatzbedingte Trennungssituation vorbereitet werden. Zurückliegende Trennungserfahrungen werden dabei aufgearbeitet und Kommunikationsstrategien für den nächsten Einsatz entwickelt. 

 

Da sind wir von der Stiftung mit dabei. Unser Ziel ist es, dieses Paarprojekt mit eindeutig präventivem Ansatz mit einem Förderbetrag von 10.000€ zu finanzieren. Dazu werden Menschen gesucht, die diese Förderidee unterstützen:

- z.B. Unternehmen, die über Sponsoring eine Patenschaft übernehmen

- z.B. Crowdfunder, die an unserem in Kürze startenden neuen Crowdfunding-Projekt teilnehmen

- z.B. Läufer, die am 6. Juni in Kastellaun am 2. Feierabendlauf zu Gunsten des Projekts mitmachen 

- z.B. Einzelspender, die uns einen Beitrag mit dem Vermerk "Paarprojekt" zukommen lassen

Vielleicht finden Sie diese Idee ja auch so gut wie wir - dann machen Sie doch mit!

 

 

(Bitte KLICK zum Vergrößern)

  


07.03.18 - Förderprojekt "Auszeit im Einsatz"

Am Samstag, den 28. April bietet das Familienteam der KAS Bundeswehrfamilien, bei denen sich Soldat/Soldatin aktuell im Auslandseinsatz befindet, eine "Auszeit im Einsatz". Für die Familien gibt es einen ganzen Erholung, Entspannung im Tropical Island nahe Berlin - und die Möglichkeit zum Austausch und zur Vernetzung mit anderen "Familien im Einsatz".

Eine prima Idee, fanden wir von der Stiftung und ermöglichen die Durchführung mit einer Fördersumme von 3.000€. Die Bewerbung der Veranstaltung hat gerade begonnen, siehe dazu KLICK auf das nebenstehende Plakat.

 


Der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages Hans-Peter Bartels (links) bei der Übergabe seines Jahresberichts 2018 an Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble. © DBT/Melde.

20.02.18 - Übergabe des Jahresberichtes 2017 des Wehrbeauftragten

Zu viel Bürokratie, zu viel Fremdbestimmung, zu viel Verantwortungsdiffusion” – dies sind die Klagen von Soldatinnen und Soldaten, auf die der der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages Dr. Hans-Peter Bartels in seinem Jahresbericht 2017 (19/700) hinweist. Bartels hat den Wehrbericht am 20. Februar 2018 vorgelegt. Die Bundeswehr brauche demnach eine „Trendwende Mentalität“ auf allen Ebenen. Im Berichtsjahr gingen beim Wehrbeauftragten nach eigenen Angaben 2.528 persönliche Eingaben ein, das sind 669 weniger als noch 2016. Gleichzeitig sei die materielle Einsatzbereitschaft der Truppe schlechter geworden. Verbessert werden konnte das Angebot der Kinderbetreuung, wenn auch an großen Standorten weiter Handlungsbedarf bestehe. Die Wirksamkeit der evangelischen und katholischen Militärseelsorge gehe laut Bartels weit über die tatsächliche Zahl der Bundeswehrsoldaten hinaus. Betrachte man nur die Zahl der katholischen Soldatinnen und Soldaten (ca. 45.000), so richteten sich die Angebote – zählt man Familienangehörige dazu – allein hier an etwa 100.000 Personen. Bartles bedankte sich überdies für die wertvolle und ergiebige Kooperation mit allen im Kontext der Soldatenbetreuung tätigen Berufsorganisationen und Stiftungen. Er stellte heraus, dass alle Institutionen inkl. der Bundeswehr selbst in den vergangenen Jahren viel unternommen hätten, um ein familienfreundlicheres Arbeitsumfeld zu schaffen. Auch wir nehmen in diesem Zusammenhang unseren Auftrag für unsere Bundeswehrfamilien sehr ernst und werden uns im Jahr 2018 ordentlich ins Zeug legen - neue Familienprojekte warten!"

 

 


15.01.18 - Die neue KiTa Zwergenburg ist das erste Förderprojekt 2018

Und da ist es schon, das erste Förderprojekt des neuen Jahres: Zur Eröffnung der KiTa Zwergenburg in der Kaserne in Leer mit 10 Plätzen für Kinder von Soldatinnen und Soldaten des Standortes konnte Militärpfarrer Werner Maria Heß 1.500€ aus dem Fördertopf unserer Familienstiftung an die Leiterin Tomke Brüggemann übergeben. Neben der Leiterin kümmern sich ihre Vertreterin Anja Diddens und die Tagesmutter Bärbel Raber um die Kleinen im Alter von 8 Wochen bis 3 Jahren. Während die Eltern nebenan ihren Dienst als Soldatin oder Soldat leisten, wird hier gespielt und spielerisch erlernt, was den Alltag ausmacht. Vom Einkaufengehen über das Kochen bis zum Abwasch wird in der Zwergenburg alles gemeinsam gemacht und so Eigenkompetenz und Sprachbildung gefördert. Mit den dankbar entgegengenommenen Fördermitteln soll eigenes Kinderkochgeschirr sowie spezielle Wandspiele angeschafft werden, die derzeit noch fehlen.  

"Im Namen der Leitung, Eltern, Kinder und des katholischen Militärpfarramtes Leer sage ich allen Verantwortlichen der Familienstiftung für die großzügige Unterstützung ein herzliches Vergelt´s Gott!", so Militärpfarrer Werner M. Heß.
 

Wir freuen uns sehr, dass die Zwergenburg ihre Arbeit aufgenommen hat und unsere Stiftung ihren Beitrag dazu leisten konnte. 

 


11.01.18 - Weltfriedensgottesdienst im Kölner Dom

Das neue Jahr 2018 begann mit einem Pontifikalamt im Kölner Dom anläßlich des Weltfriedenstags. Kardinal Rainer Wölki feierte mit Militärgeneralvikar Reinhold Bartmann und dem Katholischen Leitenden Militärdekan Rainer Schnettker in einem mit Soldatinnen und Soldaten, Polizisten und zivilen Besuchern vollbesetzten hohen Dom zu Köln die heilige Messe. 

In seiner Predigt betonte der Kardinal: "Wir sind gekommen, um für den Frieden zu beten."

Möge die Welt für Sie und uns alle ein Stück friedlicher werden!

 


03.12.17 - Der Engel beim Weihnachtsmann

Unser Engel ist auch im Advent unterwegs. Am 3. Dezember war er wieder einmal  in der Julius-Leber-Kaserne beim Familienbetreuungszentrum Berlin zu Gast. Dort fand "alle Jahre wieder" die Weihnachtsfeier für die vom FBZ während der Einsatzzeit betreuten Bundeswehrfamilien statt. Der Engel war mit der Fotoausstattung angereist und freute sich besonders über die vielen anwesenden Kinder - die sich ihrerseits über den Besuch des Weihnachtsmanns und dessen mitgebrachte Geschenke freuten.

Wieder eine klasse Veranstaltung des FBZ Berlin - wir von der Stiftung sagen prima und wünschen den Soldatinnen und Soldaten im Einsatz wie ihren Familien daheim eine gute Adventszeit! 

Fotos:  Lopez, KdoTerrAufgBw

 

 


20.10.17 - Weiterentwicklung von "Mein Papa hat Trauma"

Unser zweites Crowdfunding-Projekt "Mein Papa hat Trauma", die Begleitung und Stabilisierung von Kindern in Bundeswehrfamilien, in denen bei Soldat/Soldatin eine einsatzbezogene posttraumatische Belastungsstörung PTBS vorliegt, geht in die Endphase. Sieben Familien konnten mit den von der Stiftung zur Verfügung gestellten 14.000€ ein halbes Jahr begleitet und den Kindern damit eine Chance gegeben werden, diese schwierige Familiensituation gut durchzustehen.

Nun gibt es Hoffnung, dass dieses Thema eine langfristige Perspektive und Wirkung bekommt!

Martina Müller von amitum hatte im Auftrag des Familienteams der KAS die Durchführung von "Mein Papa hat Trauma" übernommen und mit den Familien gearbeitet. Als ehemalige KAS-Mitarbeiterin hat sie langjährige Erfahrung in der Arbeit für und mit Bundeswehrfamilien und hatte das Konzept für die Begleitung von Kindern in PTBS-belasteten Familien entwickelt. Nun hat sie ein erweitertes Konzept für einen Existenzgründer-Ideenwettbewerb eingereicht. Falls sie zu den Gewinnern des Wettbewerbs zählt, hat sie die Möglichkeit, mit dem Preisgeld ein gemeinnütziges Unternehmen mit dem Ziel der Hilfe für diese Kinder zu gründen. Ihr Vorschlag hat es bereits bis in das Vorfinale geschafft. Nun kommt es auf das Publikumsvoting an, um die Endrunde zu erreichen. Bis zum 30. Oktober kann auf u.a. Link abgestimmt werden - und dann entscheidet sich, ob eine derartige Unterstützung für Kinder dauerhaft fortgeführt werden kann.

Martina Müller hat dazu folgende Aufruf, den wir von der Stiftung sehr sehr gerne unterstützen:

 
"Liebe Community, 

Ich wende mich heute mit einer Unterstützungsbitte an euch. 
Seit vielen Jahren arbeite ich mit Familien, die von Trauma betroffen sind. Die Situation der Kinder von traumatisierten Soldaten und anderer Einsatzkräfte liegt mir besonders am Herzen. Sie bekommen viel zu wenig Unterstützung, brauchen Hilfe und eine Stimme.
Nun habe ich die Chance, einen Förderpreis zur Gründung eines gemeinnützigen Unternehmens zu gewinnen, das hilft. Ich muss dazu ins Finale einziehen. Hierfür brauche ich eure Hilfe  - eure Stimmen.  
Lasst es uns gemeinsam schaffen, etwas für die Kinder aufzubauen und dadurch unsere traumatisierten Einsatzkräfte und ihre Familien unterstützen. 
Bitte votet von jedem verfügbaren Endgerät für die Nr. 7

http://www.brigitte.de/aktuell/job/foerderpreis-fuer-gruenderinnen--welche-geschaeftsidee-soll-ins-finale--10969016.html

Es dankt ganz herzlich, 
Martina Müller"

 

Wir von der Stiftung werden unsere Stimme abgeben und drücken Martina Müller sehr die Daumen. Wer mitmachen möchte, kommt hier direkt zum Voting.

Demnächst können wir dann hoffentlich von der erfolgreichen Weiterentwicklung von "Mein Papa hat Trauma" berichten :-)

 

 

 


13.10.17 - Die zweite Intensivwoche von "Unsere Bundeswehrfamilien - fit für den Einsatz"

Die zweite Intensivwoche "Unsere Bundeswehrfamilien - fit für den Einsatz" mit neuen Teilnehmern geht dem Samstag und damit dem Ende entgegen. Auch in diesen sieben Tagen wechselten sich Ferienprogramm und Begegnung mit Seminararbeit und präventiver Vorbereitung auf die einsatzbedingte Trennungsphase ab. Dabei konnten viele der Teilnehmer ihre Erfahrungen aus bereits zurückliegenden Einsätzen mit einbringen.

Militärgeneralvikar Reinhold Bartmann ließ es sich nicht nehmen, mit den Familien in der Kapelle des KAS-Familienzentrums eine Messe zu feiern. Und auch der Familienengel der Stiftung war bei Ausflügen, Programm und Siegerehrung der KASi-Olympiade mit von der Partie.

Aufgrund zahlreicher positiver und vor allem intensiver Rückmeldung geht das Familienteam davon aus, dass auch in dieser Woche eine gute Vorbereitung und Stärkung der Familien für den bevorstehenden (nächsten) Einsatz stattgefunden hat. Gut gemacht und Danke sagen wir von der Stiftung!

 


04.10.17 - Der Familienengel wieder mal unterwegs :-)

Er ist ja dafür bekannt, dass er viel unterwegs ist - unser Schutzengel für Bundeswehrfamilien. Und meistens hat er eine komplette Fotoausstattung inklusive Laptop und Fotodrucker mit im Gepäck, wodurch er Familienveranstaltungen von Militärseelsorge, KAS und Bundeswehrbetreuungsorganisation bereichert.

Manchmal erlebt er dabei auch sehr exotische Abenteuer, so wie hier beim Ausflug im Rahmen des ersten Durchgangs "Unsere Bundeswehrfamilien - fit für den Einsatz" in Berlin.

Wer die Fotoausstattung für eine Veranstaltung reservieren möchte, kann das ganz einfach hier tun. Der Engel kommt gerne vorbei...

  


06.10.17 - Die erste Intensivwoche in der Einsatzvorbereitung geht zu Ende

Es war eine intensive gemeinschaftlich verbrachte Ferienwoche für unsere Bundeswehrfamilien - nun geht es zurück nach Hause und in die Zeit bis zum Einsatzbeginn.

Die Familien haben sich mit einem Bild auf sehr nette und persönliche Weise beim Familienteam der KAS und allen Betreuern für die Zeit in Berlin bedankt - und diesen Dank geben wir von der Stiftung an alle weiter, die durch ihre Spende für „Unsere Bundeswehrfamilien - fit für den Einsatz“ das Zustandekommen dieser Vorbereitung und Stärkung möglich gemacht haben.

Das Familienteam freut sich nun auf die Teilnehmer am zweiten Durchgang, die bereits auf dem Weg nach Berlin sind ...

 


29.09. - 06.07.17 - Erster Durchgang "Unsere Bundeswehrfamilien - fit für den Einsatz"

Mit Beginn der Herbstferien in Rheinland-Pfalz war es soweit: der erste Durchgang der Intensivvorbereitung von Bundeswehrfamilien aus den Standorten Kastellaun, Daun, Gerolstein, Mayen und Büchel auf in Kürze bevorstehende Auslandseinsätze startete im KAS-Familienzentrum in Berlin-Marienfelde. In einer Kombination aus inhaltlicher Arbeit zur Vorbereitung und guten Bewältigung der Trennunghsphase sowie familieninternen, paarweisen und gemeinschaftlichen Freiezeitaktivitäten verbrachten die Familien gemeinsam die erste Ferienwoche. Am Ende stehen ein gutes Verständnis für das, was in den kommenden Monaten an Herausforderungen auf die Familien zukommt,  ein Methodenkoffer und Adressen, um damit umzugehen und auch einer schönen, als Familie gemeinsam erlebten Ferienzeit in der Hauptstadt - und dazu der wertvolle Kontakt zu Familien in vergleichbarer Situation.

Der Facebook-Eintrag eines Teilnehmers auf der KAS-Seite bringt den Erfolg der Woche auf den Punkt:

"Diese Seminar ist definitiv eine andere Geschichte als die bisherigen Seminare die ich besuchen durfte. Herzlich, familiär, individuell und auf Bedürfnisse eines jeden Teilnehmer (egal ob Soldat, Partner oder Kind) wird eingegangen. Ein herzliches Dankeschön an Nicola Leitgen und ihr Team. Eine sehr angenehme und entspannte Woche. Nochmal vielen vielen Dank für euer Engagement."

  


21.09.17 - Einweihung des Pater-Rupert-Mayer-Hauses als neuer Geschäftsstelle von KAS und Familienstiftung

Nach etwas mehr als einjähriger Bauzeit war im September die neue Geschäftsstelle der KAS in Berlin-Marinefelde bezugsfertig, in der nun auch die Katholische Familienstiftung für Soldaten ihre neuen Büroräumlichkeiten hat - Tür an Tür mit unserem Förderpartner KAS und keine 30 Fahrminuten von Förderpartner Katholische Militärseelsorge und unserer Dachstiftung entfernt.

Militärbischof Dr. Franz-Josef Oberbeck feierte am 21. September mit Mitarbeitern von KAS und Stiftung sowie geladenen Gästen die Eröffnung mit einem festlichen Gottesdienst in der Kapelle der KAS in Marienfelde und segnete anschließend das Bürogebäude für seine künftige Nutzung - dies auf den Namen des Schutzpatrons der KAS, des seligen Pater Rupert Mayer.

Die Familienstiftung freut sich sehr darauf, in Kürze ihr neues Büro in Berlin zu beziehen und dann dort arbeitsfähig zu sein.

 


14.07.17 - Kindermalwettbewerb mit dem Familienbetreuungszentrum Berlin

Das nächste Weihnachtsfest kommt bestimmt - dachten wir uns beim Kindermalwettbewerb des Familienbetreuungszentrums Berlin und der Familienstiftung. Unserer Zeit waren wir dabei weit voraus, denn die Bilder wurden von Kindern unserer Soldatenfamilien, die durch das FBZ Berlin in der Phase des Auslandseinsatzes betreut werden, in den ersten Monaten des Jahres bei Veranstaltungen des FBZ gemalt und gebastelt.

Und so saßen Stabsfeldwebel N vom Familienbetreuungszentrum Berlin und Rainer Krotz von der Familienstiftung über einem Stapel von Kinderzeichnungen, die auf dem Boden des FBZ in der Berliner Julius-Leber-Kaserne ausgebreitet waren. Es galt, aus den in den zurückliegenden Monaten entstandenen Kinderzeichnungen die drei Gewinnermotive auszuwählen. Die Künstler wurden mit einem netten Brief informiert und erhielten neben ihrem Siegerpreis - einem großen Mal und Bastelset - eine Einladung zum Sommerfest des FBZ. Aus ihren Motiven, die alle mit Advent und dem Weihnachtsfest zu tun haben, wurden bereits Postkarten produziert, die ab August über die Militärpfarrämter und die FBZ in Umlauf gebracht werden. Damit können im kommenden Advent Weihnachtsgrüße auf Postkarten aus Kinderhand unserer Soldatenfamilien verschickt werden - in die oder aus den Einsatzgebieten!

Übrigens: Stabsfeldwebel N und Rainer Krotz waren sich am Ende einig über die Entscheidung. 

 

(Namensnennungen bei den Bildern mit Einverständnis der Eltern)

 

Das sind die drei Gewinnermotive, aus denen auch die Postkarten produziert wurden

Lisa Sandner
Fay Kruse
Luka Buhin

 

 

und auch diese tollen Bilder haben uns gefallen

Christian König
Nils König
Lara Marie Voigt
und zweimal Noah Buhin

zwei deutsche Meister mit dem Familienengel
OStFw Peter W. im Interview bei der Siegerehrung

31.05.2017 - Spitzenprofis beim Benefizlauf für die Stiftung

Die Nachricht der Sportfördergruppe der Bundeswehr in Mainz war am 14. Februar im KAS-Freizeitzentrum der Hunsrückkaserne in Kastellaun eingegangen: Die Sportsoldaten Hauptfeldwebel Sabrina Mockenhaupt (42-fache deutsche Meisterin) und Hauptfeldwebel Steffen Justus (u.a. Vize-Weltmeister 2010 und mehrfacher deutscher Meister im Triathlon sowie deutscher Vizemeister im Crosslauf 2010) würden als prominente Profiläufer am ersten Benefizlauf zu Gunsten der Katholischen Familienstiftung für Soldaten teilnehmen.

Und sie kamen wirklich. Bestens aufgelegt und mit Lust auf den Feierabendlauf präsentierten sich Sabrina Mockenhaupt und Steffen Justus in der Hunsrückkaserne und waren bis lange nach Ende des letzten Laufs Profis "zum Anfassen". Für jedes Selfie und jeden Spaß zu haben feuerten die beiden, die in ihren Klassen natürlich als erste ins Ziel eingelaufen waren, die anderen Läufer auf den letzten Metern nochmal kräftig an.

Sabrina Mockenhaupt freute sich sichtlich über ihren Sonderpreis "off-ranking", ein Jahreslos der Deutschen Fernsehlotterie, und bedankte sich in ihrer Ansprache für das Lauferlebnis in der Hunsrück-Kaserne. "Es war schön, dass ich mit meiner Teilnahme hier einen guten Zweck unterstützten konnte. Das habe ich gerne gemacht und ich komme nächstes Jahr gerne wieder", so Mockenhaupt. 

Für die Laufinteressierten: Vor dem Start nach ihrer Zielzeit für den 10.000-Meter-Lauf befragt hatte sie angegeben, "so um die 40 Minuten" laufen zu wollen - wobei bei voller Leistung eine 33er Zeit drin wäre. Am Ende waren Sabrina Mockenhaupt dann mit hervorragende 36 Minuten ihrem Feld weit voraus.

Wir von der Familienstiftung bedanken uns bei den beiden Profis für diesen so sympathischen Auftritt beim Benefizlauf und drücken beide Daumen für die weitere Sportkarriere!

 


Hunsrück-Kaserne bereit zum Start
Kinderlauf über 500 Meter
kurz vor dem Hauptlauf
Siegerehrung der Damen mit Profi

31.05.2017 - Großer Benefizlauf am Standort Kastellan für "Unsere Bundeswehrfamilien - fit für den Einsatz"

Am 31. Mai fand in der Hunsrück-Kaserne in Kastellaun und dem angrenzenden Standortübungsplatz der erste Benefizlauf zu Gunsten unserer Familienstiftung statt.

Initiator und Organisator war der KAS-Arbeitskreis Soldat & Freizeit des Standorts unter der Leitung von Oberstabsfeldwebel Peter W. Auf verschiedenen Distanzen konnten Kinder, Jugendliche und Erwachsene aller Altersklassen antreten, wobei sich insgesamt über 400 Soldaten und Angehörige der Zivilbevölkerung auf die Strecken begaben.Die Veranstaltung war vom Laufverband Rheinland offiziell als 4. von 10 Events in die aktuelle 6. Hunsrück-Laufserie aufgenommen worden. Der Hauptlauf ging schließlich über die Distanz von 10.000 Meter.

Besonderer Höhepunkt waren die Teilnahme der Profiläufer Hauptfeldwebel Sabrina Mockenhaupt und Hauptfeldwebel Steffen Justus von der Sportfördergruppe der Bundeswehr in Mainz (siehe gesonderter Bericht). Und auch der Bürgermeister der Verbandsgemeinde und Stadt Kastellaun Christian Keimer löste sein Versprechen ein und begab sich im Laufdress auf die Strecke.

Bei bestem Wetter, perfekter Organisation und hervorragender Stimmung begannen die Wettkämpfe um 19:00 Uhr mit den Kinderläufen. Bis alle Läufer wieder im Ziel angekommen und alle Urkunden und Preise vergeben waren, war es dunkel und 23:00 Uhr geworden.

Die Startgelder der Teilnehmer kommen vollständig unserer Stiftung zu Gute und werden für die Finanzierung des Projekts "Unsere Bundeswehrfamilien - fit für den Einsatz" aufgewendet. Der Standort Kastellaun ist einer von 5 Standorten der Region Eifel - Hunsrück, der an diesem Projekt teilnimmt. 

Unser Dank gilt OStFw Peter W, den Soldatinnen und Soldaten des KAS-AK Soldat und Freizeit sowie dem LV Rheinland und allen Helferinnen und Helfern, die dieses großartige Event möglich gemacht haben!

 

 

 

 

 


Militärpfarrer Gerhard Schehr mit Teilnehmern an der Soldatenwallfahrt und der Kerze für die Stiftung im Heiligen Bezirk in Lourdes

26.05.2017 - Eine Kerze für die Stiftung

Das war eine Nachricht, die uns so richtig gefreut hat: 

Am 26. Mai erreichte uns eine Email aus Lourdes von der diesjährigen Soldatenwallfahrt - abgesandt von Militärpfarrer Gerhard Schehr aus Wilhelmshaven. Darin teilte er uns mit, dass nun eine große Kerze extra für die Familienstiftung brennt - direkt neben der Grotte im Heiligen Bezirk. Außerdem wurde im Abendgottesdienst in der Kirche Sankt Peter für die Stiftungsarbeit gebetet.

Die Kerze wurde von den aus dem Standort Wilhelmshaven angereisten Soldatinnen und Soldaten sowie Mitarbeitern des dortigen Militärpfarramtes gestiftet. Eine ganz tolle Idee, finden wir. Damit kann ja nichts mehr schiefgehen im sowieso schon sehr schönen Stiftungsjahr 2017.

DANKE an alle Lourdes-Pilger, die an uns gedacht haben!