Das haben wir schon erreicht


Hier finden Sie eine vollständige Auflistung der durch uns bereits geförderten Familienprojekte. Nicht aufgeführt sind aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes die Hilfen in familiären Notlagen.

Bislang wurde durch unsere Familienstiftung ein Gesamtförderbetrag über 109.655,79€ direkt und unmittelbar für Familienprojekte in der Bundeswehr zur Verfügung gestellt.

 

 

 

Zweimal Forschungsarbeit zur Bucherstellung

2018

Fördersumme 2 x 3.000€ (Mitfinanzierung)
Partner ZFG 


Buchprojekt 1: Im Rahmen der Initiativen des ZFG in Zusammenarbeit mit dem Katholischen Militärbischofsamt zeigte sich, dass die Thematik der Wochenendbeziehungen und Pendler für Familien speziell mit Kindern unter sechs Jahren eine besondere Herausforderung sein kann: „Wie vermittle ich meinem Kind, dass Papa am Freitag sicher wiederkommt – und vor allem, warum er Anfang der Woche stets für einige Tage wegfährt?“. „Was macht Mama in der Kaserne, wenn sie nicht bei uns übernachtet während der Woche?“ „Warum ist Papa so oft nur am Wochenende bei uns.“ Dies sind nur drei ausgewählte Fragen, wie sie Eltern in Soldatenfamilien insbesondere von Kindern zwischen etwa drei und fünf Jahren zu hören bekommen. Bis zu 60 % der Soldatinnen und Soldaten pendeln in manchen Regionen. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Dabei zeigte sich aber immer deutlicher im Rahmen der Veranstaltungen des ZFG, dass Kindern im Kindergartenalter die Rahmenbedingungen der Wochenendbeziehung so vermittelt werden können, dass das „Bedrohliche“ des Rhythmus zwischen Abschied, Abreise, Entferntsein und ersehnter Rückkehr eines Elternteils reduziert – und Kindern auf einfache Weise verständlich gemacht werden kann. Was läge angesichts dieser frühkindlichen Entwicklungsphase also näher, als auf Basis der Forschung des ZFG ein niederschwelliges, aber eben passgenaues Kinderbuch für Soldatenfamilien zum Thema Wochenendbeziehung zu konzipieren? Dieses Projekt wird derzeit am ZFG realisiert und spätestens zum Jahreswechsel 2018/19 in Druck gehen.

Buchprojekt 2: Seit über 15 Jahren sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ZFG in Expertengruppen rund um die Begleitung von Soldatenfamilien, beispielsweise im Netzwerk der Hilfe des Bundesministeriums der Verteidigung engagiert. In dieser Zeit wurden durch den wissenschaftlichen Projektleiter des ZFG, Dr. Peter Wendl, über 300 Veranstaltungen mit über 4000 Soldatenfamilien durchgeführt. Auf wohl konzentrierte Weise arbeitet das ZFG somit einerseits mit den koordinierenden und unterstützenden Gremien der Bundeswehr einerseits, andererseits aber auch intensiv mit der „Basis“ der Soldatenfamilien. Nicht immer lassen sich diese Perspektiven naturgemäß auf einen einfachen gemeinsamen Nenner bringen. Im Rahmen des aktuell entstehenden Buchprojekts sind daher Expertinnen und Experten unterschiedlicher Fachrichtungen, aus dem Kontext der Bundeswehr ebenso wie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Psychosozialen Netzwerk (PSN), aber auch Mitarbeiter aus Ministerium und Bundeswehr gebeten, Ihrer Sicht der Dinge Ausdruck zu verleihen, so dass es möglich wird, Bedürfnisse und Bedarfe von Soldatenfamilien aus vielfacher Perspektive zu skizzieren. So entsteht eine Darstellung der Wirklichkeit von Soldatenfamilien in seiner Vielfalt und vielleicht auch Widersprüchlichkeit. Es geht nicht darum, einfache Antworten und Lösungen zu finden. Denn der Soldatenberuf bedeutet für alle Betroffenen, also für Angehörige und auch das soziale Umfeld teilweise unter sehr speziellen Bedingungen zu leben. Aber die Benennung der Gegebenheiten wird durchaus nicht selbstverständliche  Inspiration für die Vereinbarkeitsdiskussion von Familie und Dienst sowie zur gesunden Gestaltung der Balance von Privat- und Berufsleben zwischen Einsatz und Grundbetrieb ermöglichen. 

 

 

"Auszeit im Einsatz" für Bundeswehrfamilien

2018

Fördersumme 3.000€ (Vollfinanzierung)
Partner KAS    

 

Das Familienteam der KAS bietet Bundeswehrfamilien, bei denen sich Soldat/Soldatin gerade im Auslandseinsatz befindet, eine "Auszeit im Einsatz". In der Erlebniswelt "Tropical Island" nahe Berlin erleben die Familien einen unbeschwerten Tag mit Spaß, Erholung und Gemeinschaft. Positiver Nebeneffekt: Das Gespräch und die Vernetzung mit anderen Bundeswehrfamilien in vergleichbarer Situation. 

 

 

Militärpfarrer Heß in der neuen KITA Zwergenburg zu Besuch

Einrichtung der KITA Zwergenburg in der Kaserne in Leer

2018

Fördersumme 1.500€ (Mitfinanzierung)
Partner Katholische Militärseelsorge


Für die Eröffnung der Kindertagesstätte Zwergenburg in der Kaserne in Leer fehlte ein Betrag von 1.500€, um spezielles pädagogisches Spielmaterial zu beschaffen und einige kindgerechte Verschönerungen an den Wänden anzubringen. Hier konnte die Katholische Militärseelsorge mit Hilfe unserer Familienstiftung die Finanzierungslücke schließen, damit die Einrichtung im Januar rechtzeitig ihre Tür für 10 Kinder aus Soldatenfamilien des Standortes Leer öffnen konnte.

 

 

Crowdfunding 3 - "Unsere Bundeswehrfamilien - fit für den Einsatz"

2017
Fördersumme 16.000€ (Mitfinanzierung)
Partner KAS

In unserem dritten Crowdfunfing-Projekt wurden über 5.600€ gesammelt. Zusammen mit Unternehmensspenden, Patenschaften und einem fantastischen Benefizlauf mit über 400 Teilnehmern in der Kaserne in Kastellaun kamen so rund 16.000€ zusammen, die wir dem Projekte "Unsere Bundeswehrfamilien - fit für den Einsatz" zur Verfügung stellen konnten. 

In den Herbstferien 2017 nehmen in zwei Durchgängen jeweils bis zu 8 Bundeswehrfamilien aus den Standorten Kastellaun, Daun, Gerolstein, Mayen und Büchel, bei denen eine einsatzbedingte längere Trennungsphase unmittelbar bevorsteht, an einer Intensivwoche am Familienzentrum der KAS in Berlin teil. Dabei geht es darum, Wissen und Methoden an die Hand zu bekommen, um die Zeit der Trennung und die Phase der Rückkehr gut durchzustehen - und außerdem noch eine schöne Ferienzeit in der Hauptstadt Berlin zu erleben. Ein durch und durch präventiver Ansatz, und so etwas fördern wir am liebsten ...

 

 

Ausbau Großtagespflegestelle in der Kaserne in Rothenburg/Wümme

2017
Fördersumme 3.000€ (Vollfinanzierung)
Partner Katholische Militärseelsorge

Im Jahr 2014 hatte die Stiftung mit ihrem Förderbeitrag eine Finanzierungslücke geschlossen und damit die Einrichtung einer Großtagespflegestelle in der Kaserne in Rothenburg/Wümme erst möglich gemacht. Seitdem werden dort Kleinkinder aus Soldatenfamilien am Standort betreut - dies zu Zeiten, die den Dienstzeiten der Eltern ansprechen und dann auch noch direkt am Arbeitsplatz. Die Luhnerlanddrachen sind ein Vorzeigemodell für Kinderbetreuung in der Bundeswehr. 

Um so unverständlicher, dass es in diesem Jahr an der Einrichtung eines kind- und tobegerechten Aussenspielgerätes scheitern sollte. Nachdem alle Wege erfolglos ausgeschöpft waren, wand sich der zuständige Militärseelsorger an die Stiftung. Wir möchten die sehr gute Familienarbeit in Rothenburg weiter fördern und haben die Anschaffung der Spielelandschaft ermöglicht - damit die Luhnerlanddrachen künftig auch draußen so richtig toben können.

 

 

Kindermalwettbewerb Advent

2017
Fördersumme 119,20€ (Vollfinanzierung)
Partner KAS

Gemeinsam mit dem Familienbetreuungszentrum Berlin wurde bereits im Frühjahr 2017 - noch reichlich früh vor dem nächsten Advent - ein Kindermalwettbewerb unter den vom FBZ betreuten Soldatenfamilien ausgerichtet. Die drei Gewinnermotive wurden prämiert und mit Zustimmung der Eltern und Kinder wurden daraus Postkarten gedruckt. Diese werden im Advent 2017 über die Militärseelsorger verteilt und dienen dann dazu, die Adventsgrüße mit Motiven aus Kinderhand zu überbringen.

  

 

arbeiten mit denen, die eine PTBS am wenigsten verstehen können - Kinder stark machen

Crowdfunding 2 - "Mein Papa hat Trauma"

2017
Fördersumme 14.000€ (Vollfinanzierung)
Partner KAS

Nach dem Erfolg des ersten Crowdfunding-Projekts konnte Ende 2016/Anfang 2017 eine Summe von über 12.000€ über dieses Medium für das Projekt "Mein Papa hat Trauma" gesammelt werden. Die Stiftung stockte diesen Betrag auf 14.000€ auf, so dass im Jahr 2017 7 statt wie geplant 5 Bundeswehrfamilien begleitet werden können, in denen eine einsatzbedingte posttraumatische Belastungsstörung vorliegt. Das besondere daran: die Begleitung durch erfahrene, von amitum vermittelte und begleitete Therapeuten konzentriert sich nicht auf den betroffenen Soldaten/die Soldatin oder den Partner, sondern auf die Kinder. Denn diese benötigen dringend Hilfe, um die krankheitsbedingten Veränderungen bei Mama oder Papa zu verstehen und damit umgehen zu können - unseres Wissens das erste Mal, dass diese besonders hilfsbedürftige Zielgruppe konkrete Hilfe erfährt.

Das gefiel sogar US-Rocklegende Jon Bon Jovi so gut, dass er ebenfalls gespendet hat!

 

 

fertig zum Spielen - die neue Spielelandschaft in der Heinrich-Hertz-Kaserne

Spielelandschaft für die Kinderbetreuung in der Kaserne in Daun

2016
Fördersumme 2.000€ (Mitfinanzierung)
Partner KAS

In der Heinrich-Hertz-Kaserne wurde 2016 das erste "Haus-der-Betreuung", das sog. "Café S OHR glos" eingerichtet. Hier leisten auch die von der Stiftung finanzierten Kindernotfallbetreuerinnen ihren Dienst. Damit dies auch in einer schönen, kindgerechten Atmosphäre geschehen kann, hat sich die Stiftung an der Anschaffung einer Innen-Spielelandschaft beteiligt. Hier können seitdem die Kleinen toben, während Mama oder Papa nebenan ihren/seinen Dienst verrichtet.

 

Entwicklung eines Kinderbuchs für Soldatenfamilien

2016
Fördersumme 2.000€ (Mitfinanzierung)
Partner ZFG

Das ZFG entwickelt ein Kinderbuch für Soldatenfamilien mit Kindern im Alter von 3 bis 6 Jahren. Dieses Buch gibt Tipps und Hilfen orientiert an der besonderen Lebenssituation von Bundeswehrfamilien und dient den Familien zur Prävention von familiären Herausforderungen. Der Förderbeitrag der Stiftung hilft bei der Erstellung dieses Buches.

 

Familien-/Paarcoaching für Familien und Paare in belasteten Situationen

seit 2016
Fördersumme 5.000€ (Vollfinanzierung)
Partner KAS

Mit diesen Mitteln wird das Familienteam der KAS in die Lage versetzt, Bundeswehrfamilien und Paaren, die sich in einer schwierigen Lebenssituation befinden, durch Weitervermittlung an (Bundeswehr)erfahrene Coaches zu helfen - damit sich die Situation nicht zu einer echten Krise oder gar Trennung entwickelt.

 

 

eins für Zuhause und eins für den Einsatz - und auf jedem Bild begleitet der Engel die Familien

Familienengel für Soldatenfamilien

seit 2016

Fördersumme 6.733,20€ (Vollfinanzierung)

Partner Militärseelsorge und KAS

 

Seitdem die Schirmherrin des Projekts, MdB Michela Noll, im Mai 2016 den Schutzengel für Bundeswehrfamilien von Berlin aus auf die Reise geschickt hatte, ist er in den Standorten der Bundeswehr im In- und Ausland unterwegs.

 

Er besucht die Soldatinnen und Soldaten mit ihren Familien bei Familienveranstaltungen am Standort mitsamt einer Fotoausstattung. So können die Familien dann ein Foto mit dem Engel machen und auch gleich ausdrucken lassen, dies in zweifacher Ausfertigung. Das eine Foto nimmt der Soldat/die Soldatin mit in den Einsatz, auf den Lehrgang, die Übung oder auch in die Versetzung weg von der Familie. Das andere Foto bleibt bei den Lieben daheim und bekommt dort einen besonderen Platz. Zu einer fest vereinbarten Uhrzeit schauen dann alle an ihrem Ort auf das Foto, denken aneinander und dürfen sich durch den Engel gewiß sein, dass die Familie von Gott getragen ist -

 

wo auch immer!

 

Und da der Engel im Jahr 2016 die meiste Zeit über ausgebucht war, wurde 2017 eine zweite Ausstattung angeschafft.

 

 

 

 

wenn viele zusammenkommen, kann etwas Großes entstehen - das Crowdfunding-Prinzip

Crowdfunding 1 - Spieleausstattung KASi in the box für das Militärpfarramt in Berlin

2016

Fördersumme 1.767,72€ (Vollfinanzierung)

Partner Katholische Militärseelsorge

 

Es war unser erster Crowdfunding-Versuch: Die Finanzierung einer KASi-in-the-box Spieleausstattung für das Katholische Militärpfarramt Berlin. Von hier aus organisiert der Katholische Leitende Militärdekan Stephan van Dongen die Militärseelsorgearbeit in allen ostdeutschen Bundeswehr-standorten. Und für die Familienarbeit seiner Seelsorger steht nun dank Crowdfunding eine Spieleausstattung KASi-in-the-box zur Verfügung, die immer dann mit "im Spiel" ist, wenn "der Pfarrer zu den Familien kommt."

 

 

 

Aus- und Fortbildung für Jugendbetreuer am Militärpfarramt Pöcking

2016

Fördersumme 680€ (Vollfinanzierung)

Partner Katholische Militärseelsorge

 

Die Sommerferien dauern 6 Wochen - Eltern haben selten so viel Urlaub am Stück, und sinnvolle Ferienangebote sind eine gute Maßnahme für Familien. Das katholische Militärpfarramt in Pöcking bietet regelmäßig Sommerferiencamps für die Kinder und Jugendlichen aus Soldatenfamilien an und fördert damit Begegnung und Ferienspass. Damit das auch weiterhin gut gelingen kann, wurden mit Hilfe der Familienstiftung Jugendliche aus Soldatenfamilien zu Jugendleitern aus- und fortgebildet, Erlangung der Jugendleiterkarte JuLeiKa inklusive. Eine echte Mulitplikatorenschulung, die sich nun auswirkt.

 

 

 

 

Sommerferien für eine Bundeswehrfamilie

seit 2016

Fördersumme 3.000€ (Vollfinanzierung)

Partner KAS

 

In einer besonderen familiären Notlage, in der eine Auszeit wirklich willkommen ist, sollen Sommerferien nicht am fehlenden Geld scheitern. Die Familienstiftung hat seit 2016 je einer Soldatenfamilie mit zwei Kindern in diesem Jahr die Teilnahme am Sommerferienprogramm der KAS in Form eines zweiwöchigen Urlaubs in einem Ferienheim ermöglicht - damit Familie und Dienst anschließend gut weitergehen!

 

 

 

 

Bundesliga zum Anfassen für Bundeswehrfamilien

2016

Fördersumme 134,95€ (Vollfinanzierung)

Partner KAS

 

Für Fußballfans ist es das Größte, einmal hinter die Kulissen eines Bundesligavereins zu blicken. Dies machte die KAS in Zusammenarbeit mit der Familienstiftung, dem Familienbetreuungszentrum Berlin der Bundeswehr und dem Management des Hauptstadtclubs Hertha BSC an zwei Tagen im April für rund 30 Soldatinnen und Soldaten möglich. Unsere Stiftung übernahm dabei für dieses Projekt die Koordination und Organisation sowie die Finanzierung - wobei dieser großartige Betreuungserfolg mit Besuch eines Bundesligaspiels, Stadionführung, Andacht in der Stadionkapelle, Besichtigung der Jugendakademie und Gewinnspiel mit einmaligen Fanartikeln nicht viel gekostet hat, dies Dank der Förderung durch die Hertha. 

 

 

 

Seminar zum Umgang mit Krisennachrichten für Eltern und Kinder

2016
Fördersumme 1.327€ (Vollfinanzierung)
Partner Katholische Militärseelsorge

In unserer krisengeplagten Zeit ist es für Eltern nicht leicht, mit ihren Kindern die Abendnachrichten zu verfolgen oder die Tageszeitung zu lesen. Wie erklärt man den eigenen Kindern, dass Terror und Gewalt inzwischen sehr nahe gekommen sind, ohne unvernünftige Ängste herauf zu beschwören? Und vor allem: wie geht man in dieser Situation mit dem bevorstehenden eigenen nächsten Auslandseinsatz als Soldat/Soldatin um?

Die Katholische Militärseelsorge am Marinestandort Wilhelmshaven führte am 3. März erstmals eine Tagesveranstaltung für Bundeswehrfamilien zu diesem Thema durch. Dabei vermittelten erfahrene Familientherapeuten den Teilnehmern, aufgeteilt in die Gruppen "Eltern mit kleinen Kindern" und "Eltern mit Jugendlichen" Methoden, mit der heutigen Nachrichtenrealität und der Berichterstattung in den Medien umzugehen.

Die Veranstaltung fand in dieser Form erstmalig in der Bundeswehr statt, wurde von unserer Stiftung vollständig finanziert und findet hoffentlich bald Nachahmer!

 

 

Tag 5 am Klettersteig Oberjoch - Erlebnisse schaffen

Sommerferiencamp für Kinder und Jugendliche

2015
Fördersumme 3.000€ (Mitfinanzierung)
Partner KAS

Ein Beispiel für eine pfiffige Idee, großartig umgesetzt. Der Standort Mayen, dessen Soldatinnen und Soldaten aufgrund ihres besonderen Auftrags in allen Auslandseinsätzen der Bundeswehr integraler Bestandteil sind, hat eine hohe Einsatzbelastung, die sich auch auf die Familien auswirkt.

In den Sommerferien des Jahres 2015 hatten 30 Kinder und Jugendliche aus diesen Familien die Möglichkeit, 10 aktionsgeladene Erlebnistage in Sonthofen im Allgäu zu verbringen und sich vom Rafting über den Klettersteig bis zur Käseherstellung auszuprobieren. Organisert und durchgeführt wurde das Feriencamp durch den zuständigen Betreuungsfeldwebel des Standortes, unterstützt von ehrenamtlichen Helfern und dem KAS-Familienteam.

Damit dieses Feriencamp möglich werden konnte, gab die Stiftung einen Zuschuss von 3.000€. Auf den zahlreichen Bildern, die wir aus Sonthofen erhalten haben, sind immer nur lachende Kinder und Jugendliche zu sehen - Gemeinschaft und Erlebnisse inklusive...

 

 

Ausstattung eines Eltern-Kind-Treffs in der Kaserne in Gerolstein

2015
Fördersumme 250€ (Mitfinanzierung)
Partner KAS

Kleine Beträge können manchmal einen großen Unterschied machen. Zum Beispiel in der Eifelkaserne in Gerolstein, wo ein Raum zum Eltern-Kind-Treff eingerichtet werden sollte und es am Geld für die Spielsachen fehlte.

Hier konnte die Stiftung schnell und unkompliziert helfen, und nun gibt es in der Eifelkaserne einen schönen Treffpunkt für die Eltern mit ihren Kleinen. Gut so...

 

 

Die ersten beiden Kindernotfallbetreu-erinnen der Bundeswehr, Marita Rössel und Nina Mack, kurz vor Abschluss der Ausbildung

Ausbildung von Soldatinnen und Soldaten zu Kindernotfallbetreuern in der Kaserne in Mayen

seit 2015
Fördersumme bislang 2.500€ (Vollfinanzierung)
Partner KAS

Was, wenn der Partner plötzlich ins Krankenhaus muss und Soldat/Soldatin im Dienst unabkömmlich ist? Am neuen Standort sind noch nicht einmal die Nachbarn bekannt? Und wer kümmert sich nun um den kleinen Sohn, die kleine Tochter?

Am Standort Daun wurde eine wirklich gute Idee entwickelt und an das KAS-Familienteam herangetragen: Über das zuständige Jugendamt werden 10 Soldten und Soldatinnen zu Kindernotfallbetreuern ausgebildet. Ein kleiner Betreuungsraum, ausgestattet für Kleinkinder, ist in der Kaserne schon vorhanden. Wenn nun der Fall der Fälle eintritt, kann Mama/Papa das Kind zum Dienst bringen und es mit gutem Gefühl in die Obhut eines schnell herbeigerufenen Notfallbetreuers geben.

Diese gute Idee wird derzeit über das KAS-Familienteam in den Kasernen in Daun eingeführt und wird sich sicherlich sehr bald herumsprechen...

 

 

Enwicklung und Produktion einer Taschenkarte Familie

2015
Fördersumme 2.000€ (Mitfinanzierung)
Partner ZFG und Militärseelsorge

Manachmal wäre Hilfe da gewesen, aber das wußte leider keiner. Damit Hilfe in familiären Notlagen nicht am fehlenden Wissen über Hilfemöglichkeiten scheitert, dafür soll künftig die Taschenkarte Familien sorgen.

Entwickelt vom ZFG stellt sie einen umfassenden Kompass dar, der den Weg zur richtigen und qualifizierten Hilfe weist, wenn es in Sachen Familie zu Problemen kommt.

Die Taschenkarte wurde im Oktober auf der Gesamtkonferenz der Militärseelsorge 2015 vorgestellt und anschließend flächendeckend verteilt.

 

 

 

ganz viel Inhalt, der Kindern Spaß macht

Anschaffung von Spielesätzen "KASi in the box"

seit 2014
Fördersumme bislang 9.245,85€ (Vollfinanzierung)
Partner Militärseelsorge und KAS

KASi heißt der kleine Sympathieträger der KAS, der alle Kinderangebote ziert. Und KASi gibt es seit 2014 auch in der Kiste, zusammen mit reichlich Spielutensilien für Kinder im Alter von 0 bis 10 Jahre.

Sinn der KASi-Kiste ist es, dass Militärpfarrämter und Durchführende von Familienangeboten schnell und unkompliziert ein reichhaltiges Angebot an Kinderbetreuung für ihre Veranstaltungen verfügbar haben, dass nirgendwo extra beschafft, beantragt, ausgeliehen oder erst geliefert werden muss. Die Kiste wird in den Kofferraum gepackt und fährt überall mit hin, wo Familienarbeit stattfindet - auch auf die Schiffe und Boote des Marinestützpunktes in Kiel beispielsweise. Und die Kleinen finden´s toll...

"KASi in the box" wurde bislang für die Militärpfarrämter in Kiel, Mons/Belgien, Neapel/Italien, Bruchsal, an das KAS-Familienteam und das ZFG an der Uni Eichstätt sowie im Rahmen des ersten Crowdfunding-Projekts für das Katholische Militärdekanat Berlin (1.800€ zusätzlich, s.o) beschafft.

 

 

Material für die Großtagespflegestelle in der Kaserne in Lüneburg

2014
Fördersumme 1.500€ (Vollfinanzierung)
Partner Militärseelsorge

Die bereits bestehende Großtagespflegestelle "Theo´s Zwergenstube" in der Theodor-Körner-Kaserne in Lüneburg wollte gemeinsam mit der Katholischen Militärseelsorge ihr Spiele-Angebot für die Kinder erweitern - und benötigte dafür einen Satz besonders geeignetes pädagogisches Spielematerial.

Hierfür hat die Stiftung die Finanzierung vollständig sichergestellt und das Material ist seit 2014 bei "Theo´s Zwergen" im Einsatz - und ausgesprochen beliebt.

 

 

Die "Luhnerlanddrachen" in Aktion - Mama oder Papa ein paar Gebäude weiter im Dienst

Einrichtung einer Großtagespflegestelle in der Kaserne in Rothenburg/Wümme

2014
Fördersumme 3.500€ (Mitfinanzierung)
Partner Militärseelsorge

Betriebskindergärten sind in der Bundeswehr (noch) nicht üblich. Deswegen hatte sich in der Lent-Kaserne in Rothenburg der Verein "Bundeswehrfamilien am Standort Rotenburg e.V." gegründet, der das vordringliche Ziel verfolgte, eine Großtagespflegestelle in der Kaserne einzurichten und zu betreiben. Derartige Einrichtungen sind deswegen besonders sinnvoll, weil "zivile" Kindergärten mit ihren Öffnungszeiten i.d.R. nicht der Arbeitswirklichkeit von Soldaten entsprechen.

Der Verein wird maßgeblich durch die Katholische Militärseelsorge unterstützt, und von dieser kam auch der Antrag an die Stiftung, die zum Schluss noch bestehende Finanzierungslücke von 3.500€ zu schließen, damit das Projekt umgesetzt werden konnte. Insbesondere die Zusage der öffentlichen Fördermittel war nämlich an die Bedingung geknüpft, dass die Komplettfinanzierung des Vorhabens sichergestellt ist.

Am 5. September 2014 konnte die Einrichtung feierlich eingeweiht und ihrer Bestimmung übergeben werden. Seitdem beherbergt sie während der Dienstzeit der Elten die "Luhnerlanddrachen" aus Rothenburg.

 

 

Religiöse Auszeit für Angehörige im Kloster

2013
Fördersumme 1.789€ (Vollfinanzierung)
Partner Militärseelsorge

Gemeinsam mit der Abtei Sankt Hildegard und der Katholischen Militärseelsorge wurde ein Exerzitienwochenende für Partner von Soldatinnen und Soldaten entwickelt und in zwei Durchgängen zu den Themen "Persönlicher Erntedank" bzw. "Mein Bild von Gott" durchgeführt.

Das Wochenende richtet sich vor allem an Partner während einer einsatzbedingten Trennungsphase und dient dazu, zu innerer Ruhe (zurück) zu finden, um anschließend gestärkt in den Alltag zurückzukehren.

Nach zweimaliger erfolgreicher Durchführung ist die Maßnahme inzwischen zu einem Regelangebot geworden und kann künftig über die Militärseelsorge ohne Beteiligung der Stiftung angefragt werden - ein Beispiel für gelungene Entwicklungsarbeit durch die Stiftung.

 

 

Grundlagenforschung "Ängste von Kindern und Jugendlichen aus Soldatenfammilien im Kontext von Auslandseinsätzen"

2012 bis 2016
Fördersumme 11.000€ (Mitfinanzierung)
Partner ZFG

Das (wiederholte) Auslandseinsätze von Vater oder Mutter Auswirkungen auf Kinder und Jungendliche in den Familien haben, ist unbestritten. Aber welche Auswirkungen sind das genau? Was kann präventiv getan werden, um Schaden zu vermeiden? Und was ist zu tun, wenn dann doch Probleme auftreten?

Mit diesen Fragestellungen beschäftigte sich das Zentralinstitut für Ehe und Familie in der Gesellschaft an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt im Zeitraum 2012 bis 2015 im Rahmen einer Forschungsarbeit unter der Leitung von Dr. Peter Wendl.

Die Arbeiten sind abgeschlossen, Anfang 2016 werden die Ergebnisse im Rahmen einer Buchpräsentation der Öffentlichkeit vorgestellt. Aufbauend auf diesem neuen Wissen und den vorgestellten Methoden können dann neue Maßnahmen in der Familienarbeit eingeführt werden, die der besonderen Situation von Kindern und Jugendlichen gerecht werden.

 

 

 
Staatssekretärin Dr. Katrin Suder und die KAS-Vorsitzende MdB Gisela Manderla beim ersten Familien-Manöver

Enwicklung und Produktion des Spiels Familien-Manöver

2013 bis 2015
Fördersumme 1.802€ (Mitfinanzierung)
Partner KAS

Nach einer Idee von Dipl.Päd. Martina Müller, Leiterin des KAS-Familienteams bis 2014, die sie in über zweijähriger Entwicklungsarbeit zusammen mit Spieleentwickler Franz Scholles umgesetzt hatte, bringt das Familien-Manöver die ganze Familien zusammen und schafft es, dass Vater, Mutter und Kinder im Wettstreit um die Manöver-Medaille ins Gespräch über ihren Tag, ihre Arbeit und ihre Lebenssituation kommen. Dabei sind die spielerischen Elemente der Zugang für ein besseres Verständnis der Situation der anderen Familienmitglieder, und ob er/sie will oder nicht, Soldat/Soldatin muss so einiges aus der Bundeswehr-Arbeitswelt zum Besten geben, wenn es Mannöver-Coins regnen soll – eben ein Spiel, das zusammen bringt. Aber neben dem pädagogischen Ansatz machen die vielen Aufgabenkärtchen entlang des Manöverweges auch und vor allem eine Menge Spaß.

Im Rahmen des Tages der Bundesregierung 2015 wurde das Familien-Manöver im Berliner Bendlerblock des BMVg der Öffentlichkeit vorgestellt.

Das Spiel kann über das Familienteam der KAS bezogen werden (siehe unter Stellen, die weiterhelfen) und wird sowohl an Soldatenfamilien abgegeben als auch in der Familienarbeit von Milittärseelsorge, KAS und Familienbetreuugsorganisation der Bundeswehr eingesetzt.

 

 

Einzelfallhilfen in besonderen Notfällen

seit Bestehen der Stiftung
Fördersumme 2.180€
Partner Katholische Militärseelsorge

In bislang zwei Fällen hat die Stiftung auf Antrag von Militärseelsorgern in besonders gravierenden familiären Notlagen in Soldatenfamilien ausgeholfen.